Überblick

Schritt für Schritt zum Wunschberuf

Was passt zu mir?

Den richtigen Weg für seine berufliche Zukunft zu finden ist gar nicht so einfach. Die Selbsterkundungstools der Bundesagentur für Arbeit helfen dabei, seine eigenen Stärken und Schwächen einzuschätzen. Eine gute Möglichkeit, herauszufinden, welche Ausbildungsberufe und Studiengänge zu einem passen.

HIER den Test machen und passende Ausbildungsberufe oder Studiengänge finden

Ausbildung

Entdecke deine Stärken.

Welche Berufe passen zu dir?

Du hast noch keine Idee, wie du bei deiner Berufswahl vorgehen könntest? Mach die ersten Schritte mit dem BERUFE Entdecker. Überprüfe dann mit dem Selbsterkundungsprogramm, welche Interessen und Stärken du hast. Wie gut du für einen Beruf geeignet bist, kannst du dann mit dem Berufswahltest in deiner Agentur für Arbeit herausfinden.

Mit BERUFE Entdecker spannende Ausbildungsberufe entdecken

Der BERUFE Entdecker hilft dir bei deinen ersten Schritten in der Berufsorientierung. Schau dir Bilder von interessanten Arbeitsbereichen an, checke typische Tätigkeiten und entdecke dabei spannende Ausbildungsberufe! Stelle dir aus hunderten von Ausbildungsberufen eine persönliche Favoritenliste zusammen.

HIER startest Du den BERUFE Entdecker

Mit dem Selbsterkundungstool zum passenden Beruf

Das Selbsterkundungstool hilft dir dabei, deine Stärken, Interessen und Verhaltensweisen einzuschätzen. Damit kannst du herausfinden, welche Ausbildungsberufe genau zu dir passen könnten. Nimm dir etwas Zeit und probiere es aus! Natürlich nehmen dir die Ergebnisse nicht die Entscheidung ab. Aber sie sind gut geeignet, um dich in deiner Berufsorientierung weiter zu bringen.

Starte HIER das Selbsterkundungstool

 

Mit dem Berufswahltest die Eignung überprüfen

Mit dem Berufswahltest (BWT) kannst du herausfinden, wie gut du für deinen Wunschberuf geeignet bist. Den Test kannst du nicht online machen. Frag bei deiner Berufsberatung nach, sie kann dich beim Berufspsychologischen Service für den Test anmelden. Weitere Informationen zum Berufswahltest findest du im Flyer "Fit für den Sprung ins Berufsleben".

Lade Dir HIER den Informations-Flyer herunter

Erkunde die Berufsfelder

Es gibt so viele Berufe - und dir fehlt noch der Überblick? Du hast schon eine grobe Vorstellung, in welchem Bereich du einmal arbeiten möchtest? Dann können dir die Berufsfelder weiterhelfen. In einem Berufsfeld werden mehrere Berufe zusammengefasst, in denen es ähnliche Aufgaben und Tätigkeiten gibt.

Berufsfelder in planet-beruf.de

Du möchtest dich online mithilfe der Berufsfelder orientieren? Dann kannst du dich bei planet-beruf.de umschauen. Hier findest du jeweils ähnliche Berufe in folgenden Gruppen:

  • Bau, Architektur, Vermessung
  • Dienstleistung
  • Elektro
  • Gesundheit
  • IT, Computer
  • Kunst, Kultur, Gestaltung
  • Landwirtschaft, Natur, Umwelt
  • Medien
  • Metall, Maschinenbau
  • Naturwissenschaften
  • Produktion, Fertigung
  • Soziales, Pädagogik
  • Technik, Technologiefelder
  • Verkehr, Logistik
  • Wirtschaft, Verwaltung

Jedes Berufsfeld ist weiter untergliedert. Du kannst dort spannende Berufe für dich entdecken. Auch solche, von denen du vielleicht noch nie gehört hast.

Klicke HIER, um Dich auf planet-beruf.de weiter zu informieren

Auch kannst Du Dir HIER Überblicksfilme zu den Berufsfeldern ansehen

Tipp:

Auch der BERUFE Entdecker hilft dir dabei, interessante Arbeitsbereiche zu finden. Als App ist die Anwendung für Android-Handys bei Google Play und für iOS im App Store kostenfrei erhältlich.

Starte HIER den BERUFE Entdecker

…und HIER geht´s zur Berufsfeld Info , die Dir auch einen guten Überblick über die Berufsfelder bietet

Tipp:

An manchen Schulen gibt es sogenannte Werkstatt-Tage. Das sind Praktika, bei denen du Berufe in verschiedenen Berufsfeldern ausprobieren kannst. Frag an deiner Schule nach, ob es so etwas gibt. Du kannst dabei erfahren, welches Berufsfeld gut zu dir passt.

Ausbildungswege im Überblick

Du möchtest die verschiedenen Ausbildungswege kennen lernen? In dieser Übersicht findest du die wichtigsten Informationen.

Ausbildung oder Studium oder beides?

Du weißt nicht, ob du studieren oder eine Ausbildung machen möchtest? Was kann man mit welchem Abschluss machen?

Für die meisten Berufsausbildungen ist formal kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Dennoch erwarten viele Ausbildungsbetriebe von den Bewerberinnen und Bewerbern einen bestimmten Abschluss. Das kann der (qualifizierende) Hauptschulabschluss, ein Realschul- oder Mittlerer Bildungsabschluss oder sogar das Abitur/die Hochschulreife sein. Für ein Studium brauchst du in der Regel das Abitur / eine Hochschulreife. Du willst Studium und Ausbildung kombinieren? Auch das geht  – mit einem dualen Studium. Ein Studium ist unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne Abitur möglich.

Wo gibt es weitere Informationen?

Auch nach einer Ausbildung kannst du über ein Studium nachdenken. Informationen dazu findest du HIER

Abiturientinnen und Abiturienten finden Hilfestellungen zur Frage "Studium oder Ausbildung?" HIER

Medien- und Informationsangebote, die dich bei deiner Entscheidung weiterbringen können, findest du in der Themeninsel "Ausbildung und Studium" im Berufsinformationszentrum in deiner Nähe.

Das spricht für eine Ausbildung

Es gibt viele spannende und moderne Ausbildungen. Eine betriebliche Ausbildung kommt für dich infrage, wenn gilt:

  • Du freust dich, dass die Schule geschafft ist und nun der Schritt ins Berufsleben folgt.
  • Du arbeitest gern praktisch und willst sehen, wie sich dein Wissen anwenden und umsetzen lässt.
  • Du willst schnell selbst Verantwortung übernehmen.
  • Wenn du deine Ausbildung in einem Betrieb machst, bekommst du eine Vergütung. Du verdienst also von Anfang an Geld.

Manche Berufe, zum Beispiel im Gesundheitswesen, erlernt man üblicherweise in einer schulischen Ausbildung. Neben dem Unterricht im Klassenraum hat auch eine schulische Ausbildung viele praktische Anteile.

Schon während der Ausbildung kannst du Zusatzqualifikationen erwerben. Nach der Ausbildung kannst du dich weiterbilden – beispielsweise zur Meisterin bzw. zum Meister oder zur Fachwirtin bzw. zum Fachwirt. Damit kannst du eine Führungsposition einnehmen oder dich selbstständig machen. Und falls du dann doch wieder Lust auf Schule hast: Auch nach der Ausbildung stehen dir weiterführende schulische Wege offen.

Das spricht für ein Studium

Ein Studium ist das Richtige für dich, wenn du mit folgenden Punkten übereinstimmst:

  • Du interessierst dich für Wissenschaft und tauchst gerne tief in ein Thema ein.
  • Du kannst dich gut selbst organisieren und hast Disziplin. Aber keine Panik, diese Eigenschaften lassen sich auch während des Studiums erwerben und ausbauen.
  • Möchtest du später in einer Führungsposition arbeiten? Dafür wird oft ein Studium vorausgesetzt.
  • In vielen Berufe kannst du nur arbeiten, wenn du studiert hast: Etwa als Chemikerin bzw. Chemiker oder als Juristin bzw. Jurist.

Was ist eine duale (betriebliche) Ausbildung?

Eine Ausbildung erfolgt in einem Betrieb. Während deiner Ausbildung besuchst du die Berufsschule. Diese vermittelt dir theoretisches und praktisches Wissen zu deinem Beruf. Der Abschluss, den du erwirbst, ist staatlich anerkannt. Deswegen heißen diese Berufe auch „anerkannte Ausbildungsberufe“.

Schulische Voraussetzungen:

Aus rechtlicher Sicht brauchst du keinen bestimmten Schulabschluss, um eine betriebliche Ausbildung beginnen zu können. Die Ausbildungsbetriebe können selbst festlegen, welchen Schulabschluss sie bei ihren Auszubildenden voraussetzen. In der Regel wird mindestens ein Hauptschulabschluss erwartet. Ein Zugang ohne Schulabschluss ist zwar nicht einfach, aber möglich. Gerne informiert dich darüber deine Berufsberatung oder du liest online im BERUFENET oder auf planet-beruf.de regional nach.

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildungsdauer liegt zwischen 2 und 3,5 Jahren. Je nach Schulabschluss kann die Dauer auch verkürzt werden.

Gehalt:

Du bekommst während deiner Ausbildung ein Gehalt. Das ist vertraglich vereinbart und wird „Ausbildungsvergütung“ genannt. Die Höhe der Zahlung ist je nach Ausbildungsberuf unterschiedlich. In der Regel wird diese auch durch einen Tarifvertrag festgelegt.

Weitere Informationen zu Ausbildungsvergütungen findest du unter

Bundesinstitut für Berufsausbildung ( BIBB)

BERUFENET

Was ist eine schulische Ausbildung?

Neben den betrieblichen Ausbildungen gibt es zahlreiche Berufe, die du nur an einer Schule erlernen kannst. Diese schulischen Ausbildungen finden zum Beispiel in Berufsfachschulen, Berufskollegs, Fachakademien und weiteren beruflichen Schulen statt. Du hast Vollzeitunterricht und absolvierst in den meisten Fällen mehrere Praktika.

Schulische Voraussetzungen:

Die Schulen, an denen die Ausbildung stattfindet, haben - je nach Bundesland und Beruf - unterschiedliche rechtliche Zugangsvoraussetzungen. Auch die Schulen selbst können eigene Vorgaben haben. Oft wird durch entsprechende rechtliche Regelungen ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Es gibt aber auch schulische Ausbildungen, die man mit einem Hauptschulabschluss erlernen kann.

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildungsdauer beträgt je nach Ausbildungsgang zwischen 1 und 3,5 Jahren und kann sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden.

Gebühren:

In den meisten Fällen erhältst du keine Vergütung. Die Ausbildung an einer staatlichen Berufsfachschule bzw. einem Berufskolleg oder anderen Bildungsstätte ist kostenlos. Allerdings können Kosten für Lehr- und Lernmittel anfallen. Besuchst du eine private Schule, zahlst du meistens ein Schulgeld. Unter bestimmten Voraussetzungen kannst du eine BAföG-Förderung erhalten. Die Abkürzung steht für Bundesausbildungsförderungsgesetz.

Weitere Informationen findest du unter

planet-beruf regional

KURSNET

Was sind Beamtenausbildungen im mittleren Dienst?

Wer Beamter oder Beamtin werden möchte, macht seine Ausbildung in einem sogenannten "Vorbereitungsdienst". Dabei wird grundsätzlich unterschieden zwischen einem technischen Dienst und einem nichttechnischen Dienst. Abhängig vom Schulabschluss kann eine Beamtenlaufbahn im einfachen, mittleren, gehobenen und höheren Dienst eingeschlagen werden.

Beamtinnen und Beamte im mittleren nichttechnischen Dienst haben sachbearbeitende und verwaltende Aufgaben, zum Beispiel im Justizdienst, in der Sozialverwaltung oder beim Zolldienst.

Beamte und Beamtinnen im mittleren technischen Dienst erledigen technisch ausgerichtete Aufgaben. Dazu gehören zum Beispiel Messungs-, Aufsichts- oder Kontrolltätigkeiten sowie deren Dokumentation, etwa im Feuerwehrtechnischen Dienst, bei der Gewerbeaufsicht oder im Vermessungswesen.

Die Ausbildung gleicht einer betrieblichen Ausbildung. Neben praktischen Einsätzen in der jeweiligen Behörde besuchst du sogenannte Verwaltungsschulen.

Schulische Voraussetzungen:

Für die Laufbahnen des mittleren Dienstes wird in der Regel ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

Die Ausbildungsdauer beträgt in der Regel 2,5 bis 3 Jahre.

Gehalt:

Während deiner Ausbildung erhältst du bereits eine Vergütung. Diese ist genau festgelegt.

HIER kannst du dich über die Beamtenberufe in allen Beamtenlaufbahnen informieren

Was ist eine doppelt qualifizierende Ausbildung?

Du hast Abitur und möchtest nicht studieren, sondern eine Ausbildung machen? Dann kommt vielleicht dieser Ausbildungsweg für dich infrage. Bei den Doppelqualifizierungen erwirbst du mindestens zwei Abschlüsse. Manchmal werden diese auch "Sonderausbildungen für Abiturientinnen und Abiturienten" oder nur kurz "Abiturientenausbildungen" genannt.

Während einer - meist kaufmännischen - Ausbildung (zum Beispiel Kauffrau im Einzelhandel bzw. Kaufmann im Einzelhandel) erwirbst du gleichzeitig einen weiteren Abschluss (beispielsweise Handelsfachwirtin bzw. Handelsfachwirt).

Auch im handwerklich-technischen Bereich sind solche Ausbildungen möglich. So kannst du etwa im Bildungsgang Ausbaumanager/in zusätzlich einen Abschluss im anerkannten Ausbildungsberuf Stuckateur/in sowie den Fortbildungsabschluss als Stuckateurmeister/in erwerben.

Die theoretischen Inhalte für die zusätzlichen Abschlüsse bei den doppelt qualifizierenden Bildungsgängen werden dabei in der Regel bei einem Bildungsträger vermittelt, der mit dem Unternehmen zusammenarbeitet. 

Schulische Voraussetzungen:

Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre.

Gehalt:

Das gleicht der dualen Ausbildung.

Welche Ausbildungen das genau sind, erfährst du HIER

Welche Ausbildungen gibt es für Menschen mit Behinderungen?

Grundsätzlich kannst du natürlich die gleichen Ausbildungswege wählen wie Menschen ohne Behinderungen.

Ist dies aber wegen Art oder Schwere der Behinderung nicht möglich, kann deine Ausbildung nach besonderen Regeln erfolgen. So kann zum Beispiel der theoretische Anteil geringer sein. Falls erforderlich, kann die Ausbildung vor Ort bei Bildungsträgern oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation durchgeführt und von der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden.

Vereinbare einen Beratungstermin unter der Telefonnummer 0800 4 555500 (gebührenfrei), um im Gespräch mit deiner Berufsberaterin oder deinem Berufsberater die optimale Lösung für dich zu finden.

Welche speziellen Ausbildungen es für Menschen mit Behinderungen gibt, kannst du HIER herausfinden

Welche Ausbildungen gibt es sonst noch?

Es gibt Berufe, die nicht durch eine reguläre schulische oder duale Ausbildung erlernt werden können. Dazu gehört zum Beispiel der Beruf Reitlehrerin bzw. Reitlehrer. Die Ausbildung wird dabei häufig nach internen Vorschriften eines Bildungsträgers oder eines Verbandes durchgeführt. Die Lehrgänge sind meistens kostenpflichtig.

Infos zu diesem und weiteren Berufen mit besonderen Ausbildungswegen gibt es HIER

Kann man während der Ausbildung auch ins Ausland?

Ja, das ist möglich. Wenn du eine duale (betriebliche) Ausbildung machst, kannst du - in Abstimmung mit deinem Ausbildungsbetrieb - bis zu einem Viertel deiner Ausbildungszeit im Ausland verbringen. Auch bei einer schulischen Ausbildung gibt es oft die Chance zu einem Auslandsaufenthalt. Durch die Zeit im Ausland kannst du deine Sprachkenntnisse verbessern und wichtige Erfahrungen für dein weiteres Berufsleben sammeln.

Weitere Informationen zu Auslandsaufenthalten in der Ausbildung:

ibs Informations- und Beratungsstelle für Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung

Hier kannst du dir einen Überblick zu deinen Möglichkeiten verschaffen

Mach mehr aus deiner Ausbildung

Informationen zu Auslandspraktika, die mit dem Programm ERASMUS+ gefördert werden

Qualitätscheck Auslandspraktikum

Worauf du bei der Auswahl deines Auslandsaufenthaltes achten solltest

Was ist zu beachten, wenn Du aus dem Ausland kommst?

Du hast in deinem Herkunftsland noch keine Ausbildung abgeschlossen und möchtest eine Ausbildung in Deutschland machen? Dann solltest du einen in deinem Land erworbenen Schulabschluss anerkennen lassen. Für manche Ausbildungen in Deutschland wird ein bestimmter Schulabschluss vorausgesetzt.

Du hast in deinem Herkunftsland bereits eine Berufsausbildung gemacht? Dann kannst du diese in Deutschland anerkennen lassen. In bestimmten Berufen ist dies sogar zwingend notwendig, damit du sie in Deutschland ausüben kannst.

Klicke HIER auf den Fahrplan Anerkennung  und erfahre, wie du dabei vorgehen musst.

So kannst du dich über Berufe informieren

Du weißt schon ziemlich genau, was du werden möchtest? Dann sei schlau und informiere dich jetzt umfassend über deinen Wunschberuf. Auf dich warten Videos, Tagesabläufe, Reportagen, Interviews und viele weitere Berufsinformationen. Mach dir ein möglichst genaues Bild von deinem Beruf!

So findest du die Informationen zu deinem Wunschberuf. 

Je mehr du über deinen Wunschberuf weißt, umso besser. Wer gut informiert ist, kann besser einschätzen, was in der Ausbildung erwartet wird. Hier einige Tipps und Vorschläge, wie du dabei vorgehen kannst.

Starte deine Recherche auf planet-beruf.de

Verschaffe dir auf planet-beruf.de einen ersten Überblick zu deinem Wunschberuf:

  • Gehe zuerst zum Beispiel in die Rubrik „Berufe A-Z“. Dort sind alle Berufe alphabetisch geordnet. Klick deinen Wunschberuf an und sieh, welche Informationen du wo finden kannst. Ob Videos, Reportagen oder Tagesabläufe - hier gibt es viel zu entdecken.
  • Für jeden Beruf gibt es einen "Steckbrief". Der enthält die Basics zu deinem Beruf, zum Beispiel ob die Ausbildung in einem Betrieb oder schulisch durchgeführt wird. Oder wie lange sie dauert und welcher Schulabschluss erwartet wird. Drucke ihn dir am besten aus und hefte ihn in deinen Berufswahlordner. Du kannst so auch Berufe gut miteinander vergleichen.
  • Sieh Dir als nächstes zum Beispiel den Tagesablauf an. Du erfährst darin, wie der Ausbildungsalltag aussieht. Überlege ob der Beruf das ist, was du die nächsten Jahre machen möchtest.
  • Spannende Reportagen findest du in der Rubrik „Berufe live". Hier berichten zum Beispiel Azubis, wie es in der Ausbildung konkret abläuft.
  • Sieh auch nach, ob es einen Berufsfilm zu deinem Wunschberuf gibt. Von Auszubildenden und Experten erfährst du, worauf es in dem Beruf ankommt. Wenn du willst, gehe auch ins BERUFE.TV. Dort gibt es weitere Filme, auch zu ganzen Berufsbereichen.

Mach dich schlau im BERUFENET!

Hast du erst einmal den Überblick, dann hole dir im BERUFENET die Insider-Informationen. Recherchiere zum Beispiel zu den folgenden Fragen:

  • Wie ist die Ausbildung aufgebaut, welche Prüfungen muss ich machen?
  • Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, wird zum Beispiel ein Vorpraktikum erwartet?
  • Muss ich gesundheitlich besonders fit sein? Muss ich in dem Beruf zum Beispiel mit Nacht- oder Schichtarbeit rechnen?
  • Welche Aufgaben und Tätigkeiten warten auf mich?
  • Was verdient man in der Ausbildung und später im Berufsleben?
  • Wie sieht es nach meiner Ausbildung aus - wie kann ich mich weiterbilden oder studieren?
  • Was tun, wenn es schwierig wird, einen Ausbildungsplatz zu bekommen? Welche vergleichbaren Berufe gibt es?

Das sind nur einige der Fragen, die du dir stellen solltest.

Sammle diese Informationen nicht nur zu einem Beruf, sondern überlege dir gleich noch Alternativen. Was du herausfindest, kannst du zum Beispiel in deinem Berufswahlpass oder Berufswahlordner sammeln.

Im Praktikum kannst du dann feststellen, ob der Beruf wirklich so ist, wie du ihn dir vorgestellt hast.

Besuche Ausbildungsmessen, Azubi- und Zukunftstage

Häufig veranstalten große Betriebe Infotage für angehende Azubis. Dabei kannst du speziell das Unternehmen und die dortigen Ausbildungsmöglichkeiten kennen lernen. Auch auf Ausbildungsmessen kannst du dich über deinen Wunschberuf informieren und Kontakte zu entsprechenden Betrieben knüpfen.

Check deine Chancen mit Jobsuche, KURSNET und planet-beruf.de regional

Du hast dir alle Informationen besorgt? Dann stelle dir jetzt zum Beispiel noch folgende Fragen: 

  • Wie stehen die Chancen in meiner Region? Gibt es viele Bewerber in meinem Wunschberuf? Dazu kannst du dich in planet-beruf.de regional schlau machen.
  • Gibt es aktuell überhaupt Ausbildungsplätze in meinem Wunschberuf? Muss ich eventuell umziehen, weil es in meinem Ort keine Ausbildungsstellen gibt? Das kannst du mit der Jobsuche herausfinden.
  • Wo finde ich schulische Ausbildungsplätze? Hier hilft dir KURSNET weiter

Komm ins BiZ!

In deinem Berufsinformationszentrum (BiZ) findest du alle Medien der Bundesagentur für Arbeit an einem Ort. Interessant für dich sind vor allem die Themeninseln „Ausbildung und Studium“ sowie „Bewerbung“. Ob planet-beruf.de, abi.de oder BERUFENET: Recherchiere an den Internet-Arbeitsplätzen in deinem BiZ. Oder nutze die Bewerbungs-PCs, um deine Unterlagen zu erstellen. Im BiZ gibt es auch die Info-Mappen zu den Berufsfeldinformationen. Das BiZ hat noch einen Vorteil: Du bekommst dort Informationen zu den Ausbildungsstellen in deiner Region.

Lass dich beraten!

Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit hilft dir gerne weiter. In den Sprechstunden an deiner Schule kannst du kurze Fragen klären. Im persönlichen Beratungsgespräch kannst du Fragen zu deinem Wunschberuf besprechen. Du bekommst auch Hilfe bei der Suche nach Ausbildungsstellen. Vereinbare einfach einen Termin unter der Telefonnummer 0800 4 555500 (gebührenfrei)

HIER findest Du das nächste Berufsinformationszentrum in deiner Nähe

TIPP: Nutze persönliche Kontakte

Du möchtest Berufsinformationen aus erster Hand? Am besten sprichst du jemanden, der in deinem Wunschberuf arbeitet, direkt an. Dafür bieten sich beispielsweise Freunde, Bekannte oder Verwandte an.

Probiere aus, ob der Beruf zu dir passt

Wie sieht der Berufsalltag wirklich aus? In einem Praktikum lernst du deinen Wunschberuf besser kennen. Dabei findest du heraus, ob dir die Tätigkeiten liegen und du kannst wertvolle Praxiserfahrung sammeln.

Orientieren durch ein Praktikum

Du weißt noch nicht genau, wie dein Wunschberuf in der Praxis wirklich ist? Dann kann dir ein Praktikum weiterhelfen. Dadurch sammelst du wesentliche Informationen über einen oder mehrere Berufe. Du lernst die entsprechenden Tätigkeiten des Berufs und den Betrieb selbst kennen. Gut wäre es, wenn du Praktika in verschiedenen Berufen oder Berufsbereichen absolvierst.

Tipp:

Manchmal ist es wichtig, den gleichen Beruf nochmal in einem anderen Betrieb zu erforschen. Zum Beispiel, wenn dir das Betriebsklima in deinem Praktikumsbetrieb nicht gefallen hat.

Falls dir dein Praktikumsbetrieb gefallen hat, teile dies den Personalverantwortlichen mit. Vielleicht besteht die Möglichkeit, eine Ausbildung in diesem Betrieb zu absolvieren.

Gib nicht auf, falls es mit dem Ausbildungsplatz im Praktikumsbetrieb nicht klappt. Denn du profitierst von deinem Praktikum bei weiteren Bewerbungen. Mit deinen Erfahrungen aus dem Berufsalltag kannst du deine Berufswahl im Bewerbungsschreiben besser begründen. Erwähne sie auch in Vorstellungsgesprächen.

Tipp:

Es gibt verschiedene Arten von Praktika. Neben dem verpflichtenden Schülerbetriebspraktikum, das du meist in der letzten oder vorletzten Klasse machst, kannst du freiwillige Praktika absolvieren. Das ermöglicht dir zum Beispiel, in einen Beruf hineinzuschnuppern, der dich auch interessiert. Bei manchen Ausbildungen wird ein Vorpraktikum erwartet. Informiere dich daher rechtzeitig, ob es in deinem Wunschberuf gefordert wird.

Praktikumsplätze finden

Du möchtest gleich beginnen und nach einem Praktikumsplatz suchen? Über die Jobsuche kannst du fündig werden - gib einfach Suchbegriff und Ort ein.

Auch auf dem Praktikumsportal der Industrie- und Handelskammer (IHK)

kannst du auf die Suche gehen. Falls du einen Praktikumsbetrieb im Handwerk auswählen möchtest, lohnt es sich bei deiner regionalen Handwerkskammer nachzuschauen. Weitere Praktikumsbörsen und Apps findest du im Internet. Auch Ausbildungsmessen sind eine gute Anlaufstelle.

Natürlich kannst du selbst aktiv werden und dich bei einer bestimmten Firma initiativ um eine Praktikumsstelle bewerben. Auch im Freundes- und Bekanntenkreis kannst du dich nach freien Praktikumsplätzen erkundigen. Und natürlich hilft dir deine Berufsberatung gerne weiter.

Tipps zur Suche nach einem Ausbildungsplatz

Du hast dich schon für einen oder mehrere Berufe entschieden? Dann geht es jetzt darum, einen Ausbildungsplatz zu finden.

So findest du einen betrieblichen Ausbildungsplatz:

  • Melde dich bei der Berufsberatung:
    Die meisten Ausbildungsbetriebe lassen sich von der Agentur für Arbeit geeignete Bewerberinnen und Bewerber vorschlagen. Nimm daher Kontakt mit deiner Berufsberatung oder deinem Jobcenter auf, das kann deine Chancen auf einen Ausbildungsplatz vergrößern.
  • Nutze die App AzubiWelt zur Online-Suche nach Ausbildungsstellen:
    Die App „AzubiWelt“ kann man im Google Playstore sowie im Apple Store kostenlos herunterladen.
  • Informiere dich über die Situation auf dem Ausbildungsmarkt:
    Im Ausbildungsmarktradar erfährst du, wie viele Ausbildungsstellen in einem bestimmten Beruf auf wie viele Bewerber kommen. Unter planet-beruf.de regional kannst du herausfinden, wie viele Bewerber es in deinem Ort im Wunschberuf zuletzt gab. Damit kannst du abschätzen, wo du gute Chancen hast, einen Ausbildungsplatz zu finden. Für jede Region gibt es auch eine Broschüre zum Download, in der du alles nachlesen kannst.
  • Sei flexibel, wenn es in deiner Region keine Ausbildungsplätze gibt:
    Wenn du in deiner Region nicht fündig wirst, dann suche in der weiteren Umgebung. Es kann sein, dass du für einen Ausbildungsplatz in deinem Wunschberuf umziehen musst. Sprich mit deinen Eltern, damit sie dich dabei unterstützen. An den Kosten muss es nicht scheitern, denn du kannst eine finanzielle Unterstützung erhalten. In vielen Regionen gibt es Jugendwohnheime, in denen du dir ein Zimmer mieten kannst.
  • Beginne frühzeitig mit der Suche:
    Größere Firmen schreiben ihre Ausbildungsplätze oft schon anderthalb Jahre vor dem Beginn des Ausbildungsjahres aus. Auch bei Behörden und Verwaltungen gibt es meistens lange Vorlaufzeiten. Die Berufsberatung kann dir Auskunft über Termine und Fristen geben.
  • Suche Ausbildungsplätze auch in deinen Alternativberufen:
    Bestimmte Ausbildungen sind sehr begehrt. Überlege dir rechtzeitig Alternativen, wenn du in deinem Wunschberuf nicht fündig wirst.
  • Bewirb dich aus eigener Initiative:
    Du hast bei einer Firma schon ein Praktikum gemacht? Dann kannst du fragen, ob sie auch Ausbildungsplätze anbietet. Eine solche Initiativbewerbung kann auch zum Ausbildungsplatz führen.
  • Nutze weitere Quellen für deine Suche:
    Informiere dich auf anderen Seiten, wie zum Beispiel den Lehrstellenbörsen der Industrie- und Handelskammern und der Handwerkskammern. Auch in Zeitungen, bei Ausbildungsmessen oder auf den Webseiten von Firmen findest du Stellen.

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz

Du hast bereits einen Wunschberuf und möchtest dich bewerben? Wir informieren dich, was du dabei beachten solltest und wer dir dabei zur Seite steht.

Wann musst du dich bewerben?

Der richtige Zeitpunkt hängt vom jeweiligen Ausbildungsberuf ab. Erkundige dich rechtzeitig über die jeweiligen Bewerbungsfristen. Du kannst auch deine Berufsberaterin bzw. deinen Berufsberater fragen. In der Regel solltest du nach dem Jahreszeugnis der vorletzten Klasse mit den Bewerbungen starten. Banken, Versicherungen und manche Großbetriebe erwarten Bewerbungen oft schon anderthalb Jahre vor Ausbildungsbeginn.

Auch für viele schulische Ausbildungen musst du dich mindestens ein Jahr vor Beginn der Berufsausbildung bewerben. Außerdem kann es sein, dass du vor Schulbeginn noch ein Praktikum ableisten musst. Daher informiere dich rechtzeitig bei den Schulen über die jeweiligen Bewerbungsfristen.

Wie schreibt man eine Bewerbung?

Bestandteile deiner Bewerbung:

  • Anschreiben
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Kopie des letzten Schulzeugnisses
  • Bescheinigungen von Praktika oder Kursen (Kopie)
  • Foto (freiwillig)

Mit deinem Anschreiben möchtest du einen möglichen Arbeitgeber von dir überzeugen. Verwende deshalb keine Musteranschreiben. Formuliere den Text persönlich und beziehe dich auf die jeweilige Ausbildungsstelle. Das Anschreiben sollte kurz und treffend sein. Du möchtest damit aufzeigen, warum du dich genau bei diesem Arbeitgeber bewirbst. Erwähne Kenntnisse und Fähigkeiten, die du für eine erfolgreiche Ausbildung einbringen kannst.

Detaillierte Angaben zu deiner Person gehören in den (tabellarischen) Lebenslauf. Ein Bewerbungsfoto musst du nicht zwingend verwenden, es ist aber üblich. Verwende nur professionell gestaltete Fotos, keine Schnappschüsse oder Urlaubsfotos. Denk daran, das Anschreiben und den Lebenslauf zu unterschreiben.

Bei einer E-Mail-Bewerbung empfiehlt es sich, alle Dokumente in einer gemeinsamen PDF-Datei zusammenzuführen und diese als Anhang der E-Mail zu versenden. Wenn du die Bewerbung auf dem Postweg verschickst, dann lege von Zeugnissen und Bescheinigungen immer nur eine Kopie bei, nicht das Original.

Mehr dazu findest du im Bewerbungstraining von planet-beruf.de

oder in der abi>> bewerbungsbox

Außerdem kannst du professionelle Unterlagen am  Bewerbungs-PC im Berufsinformationszentrum erstellen. Gerne unterstützt dich das BiZ-Team dabei.

Tipp:

Du weißt nicht, auf welchem Weg die Bewerbung erfolgen soll? Dann ruf den Arbeitgeber vorher an und frag nach, ob er eine schriftliche Bewerbung erwartet. Oder ob es eine Online- oder E-Mail-Bewerbung sein soll.

Wie kann ich mich auf ein Auswahlverfahren vorbereiten?

Viele Betriebe und Behörden führen bei der Besetzung eines Ausbildungsplatzes ein Auswahlverfahren durch, um herauszufinden, ob du den Erwartungen entsprichst. Das kann zum Beispiel in Form eines Tests oder eines Assessment Centers passieren. Bei einem Assessment Center bekommst du gemeinsam mit anderen Jugendlichen bestimmte Aufgaben gestellt. Damit will das Unternehmen zum Beispiel deine Teamfähigkeit testen oder herausfinden, wie du unter Stress reagierst.

In der Broschüre Orientierungshilfe zu Auswahltests

findest du eine Vielzahl von Beispielaufgaben, mit denen du dich auf ein Testverfahren vorbereiten kannst. Natürlich kannst du Testaufgaben auch online lösen, zum Beispiel hier:

planet-beruf.de Bewerbungstraining > Auswahltests

abi>> Bewerbungsbox > Ausbildung > Auswahlverfahren

Was musst du bei einem Vorstellungsgespräch beachten?

Du hast eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch erhalten? Super, das bedeutet, du stehst in der engeren Auswahl! Bereite dich gut auf das Gespräch vor. Der Arbeitgeber will wissen, ob du dich über die Firma informiert hast. Auch die Frage, warum du dich für diesen Beruf entschieden hast, wird man dir ziemlich sicherstellen.

Für das Gespräch solltest du neben Block und Stift auch Unterlagen wie dein Einladungsschreiben mitbringen. Übrigens, der erste Eindruck zählt. Achte deshalb auf ordentliche und zum Beruf passende Kleidung.

Übungen, Expertentipps und viele weitere Informationen zur Vor- und Nachbereitung gibt es unter Meine Bewerbung auf planet-beruf.de.

Was tun, wenn ich eine Zusage oder Absage erhalte?

Du hast den Ausbildungsplatz? Herzlichen Glückwunsch - jetzt bist du schon fast am Ziel. Die nächsten Schritte sind jetzt:

  • Falls du Zusagen von mehreren Ausbildungsbetrieben erhalten hast: Entscheide dich für einen Ausbildungsplatz und schließe nur einen Ausbildungsvertrag ab.
  • Sobald du den Ausbildungsvertrag unterschrieben hast: Ziehe noch laufende Bewerbungen bei anderen Betrieben zurück (Anruf oder E-Mail genügt).
  • Informiere auch deinen Berufsberater oder deine Berufsberaterin, dass du einen Ausbildungsvertrag unterschrieben hast.

Es klappt nicht gleich mit einem Ausbildungsplatz? Dann lass dich nicht entmutigen und versuche den Gründen auf die Spur zu kommen. Du kannst zum Beispiel bei den Ausbildungsbetrieben nachfragen, was du aus ihrer Sicht beim nächsten Mal besser machen könntest. Absagen haben oft folgende Ursachen:

Es gab sehr viele Bewerberinnen und Bewerber um die Ausbildungsstelle. Das muss nicht heißen, dass du irgendetwas falsch gemacht hast oder ungeeignet bist. Überlege dir, ob du dich bei anderen Betrieben oder in anderen Regionen bewerben solltest. Eventuell ist es auch sinnvoll, auf ähnliche Berufe mit besseren Chancen auszuweichen.

Der Betrieb hatte ganz bestimmte Voraussetzungen, die du nicht erfüllst (zum Beispiel an den Schulabschluss oder an die Zeugnisnoten). Vielleicht macht es Sinn, weiter zur Schule zu gehen und den Schulabschluss nachzuholen?

Die Bewerbungsunterlagen waren unvollständig oder fehlerhaft: Überprüfe deine Unterlagen und versuche es bei der nächsten Bewerbung besser zu machen.

Wer kann dich bei einer Bewerbung unterstützen?

Berufsberatung vor Ort

Wende dich bei Fragen rund um die Bewerbung an die Berufsberatung der Agentur für Arbeit. Du erreichst sie telefonisch unter der Nummer 0800 4 555500 (gebührenfrei) oder direkt an deiner Schule. Frage im Sekretariat nach, wann dein Berufsberater oder deine Berufsberaterin wieder an der Schule ist.

Die Berufsberatung unterstützt dich bei der Berufswahl und vermittelt dir offene Ausbildungsstellen.

Bewerbungs-PC und Veranstaltungen im Berufsinformationszentrum (BiZ)

In deinem Berufsinformationszentrum (BiZ) gibt es spezielle Bewerbungs-PCs. Dort kannst du deine Bewerbungsunterlagen erstellen. Auch Bewerbungsfotos kannst du zum Beispiel einscannen. Wenn du Hilfe brauchst, hilft dir das BiZ-Personal gerne weiter.

Im BiZ finden auch Informationsveranstaltungen zum Thema Bewerben statt. Hier erhältst du praktische Tipps.

Tipp:

In manchen Agenturen für Arbeit wird ein Bewerbungscoaching für die Ausbildungssuche angeboten. Frag bei deiner Berufsberatung nach, ob es ein Coaching gibt, und ob du es nutzen kannst.

Der Ausbildungsvertrag in der betrieblichen Ausbildung

Du hast dich um einen Ausbildungsplatz beworben und vielleicht schon eine Zusage erhalten? Dann solltest du bald einen Vertrag mit deinem Ausbildungsbetrieb unterschreiben. Hier erfährst du, worauf dabei zu achten ist.

Vor Beginn einer betrieblichen Ausbildung wird ein schriftlicher Ausbildungsvertrag geschlossen. Er enthält bestimmte Mindestangaben:

  • Ziel und Gliederung der Berufsausbildung mit genauem Ausbildungsplan
  • Beginn und Dauer deiner Ausbildung
  • Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte
  • Dauer der regelmäßigen täglichen Arbeitszeit, der Probezeit und des Urlaubs
  • Zahlung und Höhe der Ausbildungsvergütung
  • Voraussetzungen, unter denen der Vertrag gekündigt werden kann
  • Hinweis auf Tarifverträge und Vereinbarungen, die bei deinem Vertrag gelten

Tipp:

Weitere Informationen findest du in der Broschüre „Ausbildung und Beruf“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Wer unterschreibt den Ausbildungsvertrag?

Den Vertrag unterschreibst du selbst und ein Vertreter deines Ausbildungsbetriebes. Wenn du noch keine 18 Jahre alt bist, muss auch dein gesetzlicher Vormund mit unterschreiben, also in der Regel deine Mutter oder dein Vater.

Wie lange dauert die Probezeit?

Das Ausbildungsverhältnis beginnt mit der Probezeit. In der Probezeit überprüfst du, ob du den passenden Beruf gewählt hast. Auch der Ausbildungsbetrieb stellt sich die Frage, ob ihr zusammenpasst. Die Probezeit dauert mindestens einen Monat und höchstens vier Monate. Während der Probezeit kannst du den Vertrag ohne Angabe von Gründen kündigen. Der Ausbildungsbetrieb kann das genauso. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen.

Wie sieht es mit Urlaub aus?

Alle Auszubildenden haben Anspruch auf Urlaub. Die Mindestanzahl an Urlaubstagen wird durch das Arbeitsrecht bestimmt. Für minderjährige Auszubildende gelten andere Bestimmungen als für volljährige Auszubildende. Die genaue Anzahl an Urlaubstagen ist im Ausbildungsvertrag festgelegt.

Du interessierst dich für handwerklich-technische Berufe?

Welche Stärken sind im handwerklich-technischen Bereich gefragt?

„Jason, 22 Jahre, macht eine Ausbildung zum Klavier- und Cembalobauer“

Geduld, handwerkliches Geschick und Liebe zum Detail - das sind die Stärken, die Jason auszeichnen. Schon im Praktikum in der 7. Klasse hat er gemerkt, dass er auf handwerklich-technische Berufe steht. Die Ausbildung zum Klavier- und Cembalobauer passt deswegen perfekt zu ihm. Hier kann er seine Talente voll ausspielen.

Schau Dir HIER das Video an und erfahre mehr über Jason´s Ausbildung und seine Berufswahl

Technisches und mathematisches Verständnis, handwerkliches Geschick und räumliches Vorstellungsvermögen sind in den handwerklich-technischen Berufen ganz besonders gefragt. Du weißt nicht, was das genau ist? Dann schau dir die Stärken-Videos auf planet-beruf.de an.

HIER geht´s zu den Stärken-Videos

Sind handwerklich-technische Berufe auch dein Ding?

Handwerkliches Geschick ist gefragt

Hast du ein Händchen für handwerkliche und technische Dinge? Kommen deine Freunde sowieso schon zu dir, wenn etwas gebohrt, gebaut oder gebastelt werden soll, weil du die Fingerfertigkeit und den technischen Verstand hast? Oder hast du Interesse daran, genau das zu lernen? Dann könnte dir eine Ausbildung in diesen Bereichen gefallen:

  • Bau, Architektur, Vermessung
  • Metall, Maschinenbau
  • Elektro
  • Technik, Technologiefelder

Das ist nur eine kleine Auswahl, natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten. Am besten lässt du dich einfach mal im BiZ inspirieren und anschließend von deinem Berufsberater oder deiner Berufsberaterin der Agentur für Arbeit beraten. Gemeinsam finden die heraus, was typisch für dich ist und welche Ausbildung dazu passt.

Lass dich nicht von Vorurteilen beeinflussen!

Klischees und Vorurteile gibt es für alle Berufe und jede Ausbildung. Räumen wir doch mal schnell mit einigen davon auf!

VORURTEIL: "Da macht man sich nur den Rücken kaputt?"

Das muss nicht sein! Es gibt viele handwerklich-technische Berufe, die körperlich nicht anstrengender sind als ein Bürojob. Außerdem macht der technische Fortschritt selbst die anstrengenden Dinge immer einfacher.

VORURTEIL: "Handwerk und Technik sind doch eintönig"

Stimmt nicht! Handwerklich-technische Berufe bieten jeden Tag neue Herausforderungen – und auch Möglichkeiten, sich zu beweisen. Außerdem entwickeln sich alle Berufe immer weiter.

Du interessierst dich für kaufmännisch-verwaltende Berufe?

Welche Stärken sind im kaufmännisch-verwaltenden Bereich gefragt?

Yasemin, 20 Jahre, macht eine Ausbildung zur Industriekauffrau

Typische Eigenschaften von Yasmin sind Organisationstalent, Kommunikationsfähigkeit und Sorgfalt.

Wie sie ihren Wunschberuf fand? Sie hat sich zuerst mit ihren Stärken und Schwächen auseinandergesetzt. Und natürlich mit ihren Interessen, wie dem Organisieren und Planen. An ihrer Ausbildung gefällt ihr besonders, dass sie es immer wieder mit ganz verschiedenen Menschen zu tun hat.

Schau Dir HIER das Video an und erfahre mehr über Yasemin´s Ausbildung und ihre Berufswahl

Im kaufmännisch-verwaltenden Bereich sind ganz unterschiedliche Stärken gefragt. Organisieren und kommunizieren können, die Fähigkeit zur Teamarbeit und ein gutes mathematisches Verständnis zum Beispiel.

Du weißt nicht, was sich dahinter verbirgt? Dann schau dir die Stärken-Videos auf planet-beruf.de an.

HIER geht´s zu den Stärken-Videos

Sind kaufmännisch-verwaltende Berufe auch dein Ding?

Wenn du gerne planst und organisierst. Wenn es dir Spaß macht, gemeinsam mit anderen an den unterschiedlichsten Projekten zu arbeiten. Und wenn du auch in stressigen Situationen flexibel bist und den Überblick behältst. Dann könnten zum Beispiel diese Bereiche interessant für dich sein:

  • Wirtschaft, Verwaltung
  • Dienstleistung
  • IT, Computer

Das ist nur eine kleine Auswahl, natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten. Am besten lässt du dich einfach mal im BiZ inspirieren und anschließend von deinem Berufsberater oder deiner Berufsberaterin der Agentur für Arbeit beraten. Gemeinsam finden wir heraus, was typisch für dich ist und welche Ausbildung dazu passt.

Lass dich nicht von Vorurteilen beeinflussen!

Klischees und Vorurteile gibt es für alle Berufe und jede Ausbildung. Räumen wir doch mal schnell mit einigen davon auf!

VORURTEIL: "Da sitzt man den ganzen Tag nur vorm PC"

Klar, der Computer ist ein wichtiges Arbeitsgerät.
Aber: Kaufmännisch-verwaltende Berufe verlangen auch sehr viel Beweglichkeit – nicht nur im Kopf. Zum Beispiel, wenn Kundentermine oder Meetings mit Kollegen anstehen.

VORURTEIL: "Dafür muss ich doch ein Mathe-Genie sein"

Musst du nicht! Okay, die Grundrechenarten sollte man natürlich schon beherrschen. Jedes Berufsfeld hat aber unterschiedliche Ansprüche, was darüber hinaus notwendig ist. Was wirklich gebraucht wird, das lernt man in der Ausbildung. Auch du!

Du interessierst dich für künstlerisch-kreative Berufe?

Welche Stärken sind im künstlerisch-kreativen Bereich gefragt?

Ashot, 16 Jahre, macht eine Ausbildung zum Steinmetz/Steinbildhauer

Typische Eigenschaften von Ashot sind Kreativität, Kraft und Feingefühl. Wie er seinen Wunschberuf fand? Bei einer Informationsveranstaltung über Berufe ist er darauf aufmerksam geworden. Er dachte sofort: "Das ist mein Ding". Bald danach hat er ein Paktikum in einem Steinmetzbetrieb gemacht. Es gefällt ihm, dass es so viele verschiedene Techniken gibt,  mit denen man den Stein bearbeiten kann. 

Schau Dir HIER das Video an und erfahre mehr über Ashot´s Ausbildung und seine Berufswahl

In künstlerisch-kreativen Berufen sind ganz unterschiedliche Stärken gefragt. Ganz oft zum Beispiel Selbstständigkeit, Sorgfalt, handwerkliches Geschick - oder auch Kommunikationsfähigkeit. Du weißt nicht, was sich dahinter verbirgt? Dann schau dir die Stärken-Videos auf planet-beruf.de an.

HIER geht´s zu den Stärken-Videos

Sind künstlerisch-kreative Berufe auch dein Ding?

Du bist phantasievoll und strotzt vor Tatendrang? Wenn du eine Idee hast, willst du sie auch selbst direkt umsetzen? Perfekte Voraussetzungen für einen Beruf im künstlerisch-kreativen Bereich! Dein Ideenreichtum und dein Elan sind zum Beispiel in diesen Bereichen sehr gefragt:

  • Kunst, Kultur, Gestaltung
  • Dienstleistung
  • Medien
  • Produktion, Fertigung

Das ist nur eine kleine Auswahl, natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten. Am besten lässt du dich einfach mal im BiZ inspirieren und anschließend von deinem Berufsberater oder deiner Berufsberaterin der Agentur für Arbeit beraten. Gemeinsam finden wir heraus, was typisch für dich ist und welche Ausbildung dazu passt.

Lass dich nicht von Vorurteilen beeinflussen!

Klischees und Vorurteile gibt es für alle Berufe und jede Ausbildung. Räumen wir doch mal schnell mit einigen davon auf!

VORURTEIL: "Damit kann man kein Geld verdienen"

Brotlose Kunst war gestern. Die Verdienstmöglichkeiten in künstlerisch-kreativen Berufen sind heutzutage nicht besser oder schlechter als in anderen Berufsfeldern.

VORURTEIL: "Das ist doch keine richtige Arbeit"

Der eine Beruf fordert einen körperlich mehr, der andere weniger. Und auch in vielen künstlerisch-kreativen Berufen kann man schon mal ganz schön ins Schwitzen kommen. Schließlich kann auch kreativ sein durchaus anstrengend sein.

Du interessierst dich für sozial-pflegerische Berufe?

Welche Stärken sind im sozial-pflegerischen Bereich gefragt?

Sandy, 20 Jahre, macht eine Ausbildung zur Notfallsanitäterin

Sandie ist gerne für andere Menschen da und freut sich, wenn sie einfach helfen kann.

Wie sie ihren Wunschberuf fand? Sie wusste früh, dass sie nichts im Büro machen möchte. Dass sie etwas Action braucht in ihrem Leben, und dass sie etwas mit Menschen machen möchte. Ihr gefällt es deshalb, dass sie oft Umgang mit Patienten hat.

Schau Dir HIER das Video an und erfahre mehr über Sandy´s Ausbildung und ihre Berufswahl

Kommunikationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Einfühlungsvermögen sind in den sozial-pflegerischen Berufen ganz besonders gefragt. Du weißt nicht, was das genau ist? Dann schau dir die Stärken-Videos auf planet-beruf.de an.

HIER geht´s zu den Stärken-Videos

Sind sozial-pflegerische Berufe auch dein Ding?

Wer anderen Menschen hilft, der leistet einen großen Beitrag für unsere Gesellschaft. Außerdem macht es auch noch verdammt viel Spaß! Du bist kommunikativ, es gefällt dir, für deine Mitmenschen da zu sein, und du behältst auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf? Dann könnten zum Beispiel diese Bereiche interessant für dich sein:

  • Soziales, Pädagogik
  • Dienstleistung

Das ist nur eine kleine Auswahl, natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten. Am besten lässt du dich einfach mal im BiZ inspirieren und anschließend von deinem Berufsberater oder deiner Berufsberaterin der Agentur für Arbeit beraten. Gemeinsam finden wir heraus, was typisch für dich ist und welche Ausbildung dazu passt.

Lass dich nicht von Vorurteilen beeinflussen!

Klischees und Vorurteile gibt es für alle Berufe und jede Ausbildung. Räumen wir doch mal schnell mit einigen davon auf!

VORURTEIL: "Jeden Tag Bettpfannen wechseln?"  

Das gehört in manchen Berufen dazu. Aber soziale und pflegerische Berufe sind sehr vielseitig. Da findet jeder etwas, das zu seinen Vorstellungen passt. Und davon abgesehen gibts doch echt Schlimmeres, als mal eine Bettpfanne zu wechseln.

VORURTEIL: "Das ist doch Dauerstress pur."

Sind wir doch mal ehrlich: Stressig kann es in jedem Beruf werden. Das Positive an sozialen und pflegerischen Berufen ist aber, dass man etwas wirklich Sinnvolles und Erfüllendes tut – nämlich anderen Menschen helfen.